2. Dezember 2021, 11:30 Uhr

Ringvorlesung -FORM FRAGEN-

Gasthörer:innen sind herzlich willkommen!


Ringvorlesung im Wintersemester 2021/22 anlässlich des Kunsthistorikertags im März 2022

Zeit: 02.12.21, 11:30 – 13:00 Uhr
 
Die Termine sind donnerstags, ab dem 28.10.2021 von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr (Ausnahme: Pause zu Weihnachten und Jahreswechsel).
Die Vorlesungsreihe findet in Präsenz im Hörsaal M 17.02 statt. Aufgrund der geminderten Belegungsgrenze wird sie zusätzlich aufgezeichnet und zeitversetzt -im Allgemeinen einen Tag später- in ILIAS als "Opencast Aufzeichnung", eingestellt.

Seit dem 11.11.2021 können Gasthörer:innen in Präsenz an der Ring-VL teilnehmen. Die Bedingungen sind im ILIAS-Kurs eingestellt.

Update17.11.21:
Aufgrund der Alarmstufe gilt ab sofort für die Gasthörerschaft die 2G-Regel. (geimpft oder genesen).
Update 29.11.21
Aufgrund der Alarmstufe II gilt ab sofort auch für Studierende die 2G-Regel. (geimpft oder genesen).
 
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Die Form scheint ein selbstverständliches Grundelement der Künste und der kunstgeschichtlichen Forschung zu sein, doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von 'Form' sprechen? Auch wenn wir bei einer mittelalterlichen Buchmalerei und einem abstrakten Kunstwerk der Moderne gleichermaßen ihre Form analysieren, war das historische Verständnis von 'Form' sehr unterschiedlich. Gleichwohl gibt es einige Konstanten: Form wurde häufig mit dem Geistigen und Männlichen verbunden und der als weiblich gedachten Materie entgegengesetzt.

Wie lesen wir heute also Formen, wie deuten wir Konturen, Farbklekse oder Meißelspuren? Sind Form und Inhalt Gegensätze oder leitet sich das eine aus dem anderen ab?

Fragen wie diese - die auch im Zentrum des Kunsthistorikertages stehen, der vom 23.-27. März 2022 an unserer Universität stattfinden wird - wollen wir in dieser Ringvorlesung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Was für FORM FRAGEN stellen sich in der Architektur, der Gartenkunst und im Denkmalschutz? Welche Rolle spielen Formprozesse in der Kunst der Moderne und Gegenwart? Welche Relevanz hat die Form für ein sakrales Kunstwerk? Wie werden Formen in verwandten 'Wissenschaften' wie der Physiognomik gedeutet? Gibt es 'gute Formen', bzw. auf welchen Normen basieren sie und wie definieren diese einen guten oder schlechten Geschmack? Und was schließlich machen wir mit dem Formlosen?

 

Unsere Referent:innen der Ringvorlesung sind Mitglieder des Instituts für Kunstgeschichte und Mitglieder des Ortskomitees, das den Kunsthistorikertag in Stuttgart plant.

Vortragender am:

2.12.2021 -- Dr. Gerd Reichardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Instititut für Kunstgeschichte

Gebautes Gebet - Santa Maria in Vallicella und die Oratorianer
 
Leon Battista Alberti entwirft bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts in seiner De re aedificatoria das Ideal einer Conformità: „Um die allgemeine Anerkennung und Bewunderung des Bauwerkes noch zu befestigen und zu erhöhen, sollen sich die einzelnen Glieder desselben auch so aneinanderreihen, […] daß das Ganze eher als ein einheitlicher Körper als eine verzettelte und zerstreute Zahl von Gliedern erscheint.“ Folgt man Stefan Kummer, dann zeigt sich in den Kirchen Roms erst am Ende des 16. Jahrhunderts eine einheitliche Gestalt und Dekoration. Am Beispiel der Chiesa Nuova soll der Frage nachgegangen werden, ob die formale Angleichung der Kapellen an ein Gestaltungsschema lediglich ein einheitliches Erscheinungsbild und damit „die allgemeine Anerkennung und Bewunderung des Bauwerkes“ zum Ziel hatte.
 
 
 
Die Termine sind donnerstags, ab dem 28.10.2021 von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr (Ausnahme: Pause zu Weihnachten und Jahreswechsel).
Die Vorlesungsreihe findet in Präsenz im Hörsaal M 17.02 statt. Aufgrund der geminderten Belegungsgrenze wird sie zusätzlich aufgezeichnet und zeitversetzt -im Allgemeinen einen Tag später- in ILIAS als "Opencast Aufzeichnung", eingestellt.

Seit dem 11.11.2021 können Gasthörer:innen in Präsenz an der Ring-VL teilnehmen. Die Bedingungen sind im ILIAS-Kurs eingestellt.

Update17.11.21:
Aufgrund der Alarmstufe gilt ab sofort für die Gasthörerschaft die 2G-Regel. (geimpft oder genesen).
Update 29.11.21
Aufgrund der Alarmstufe II gilt ab sofort auch für Studierende die 2G-Regel. (geimpft oder genesen).
 

Link zum Flyer 

Logo zum XXXVI.Deutscher Kunsthistorikertag 2022
[Bild: Verband Deutscher Kunsthistoriker]
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